Unverträglichkeiten

Überblick und Informationen

Hinter Blähungen, Durchfall oder Bauchschmerzen können Unverträglichkeiten auf bestimmte Stoffe stecken.

Einige Menschen vertragen Fruchtzucker schlecht, andere haben ein Problem mit Laktose, Histamin oder Gluten.

Ein Überblick über Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten:

Du isst Rosinen und bekommst einen Blähbauch? Du trinkst ein Glas Milch und musst schleunigst auf die Toilette? Nach dem Käsebrot brummt plötzlich der Kopf?

Reagierst du auf bestimmte Lebensmittel mit Beschwerden, verträgst du möglicherweise manche Stoffe im Essen nicht.

Experten unterscheiden zwischen einer Allergie und einer Unverträglichkeit auf Lebensmittel. Während bei einer Allergie das körpereigene Immunsystem eine Rolle spielt, haben sogenannte Intoleranzen andere Ursachen.

Lactoseintoleranz

Du verträgst den Milchzucker – die Laktose – nicht?

Der Verzehr von Milch und Milchprodukten führt bei dir zu meist heftigen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall? Oder aber äußern sich deine Symptome in Kopfschmerzen, Schwindel und chronischer Müdigkeit? 

Gern bin ich dir bei der Spurensuche behilflich und unterstütze dich in der Diagnose, mit Tabellen wie Positivlisten, Rezepten bis hin zur Genesung.

 

Fructosemalabsorption

Üblicherweise wird für die Fruchtzuckerunverträglichkeit bewusst der Terminus "Malabsorption" gewählt, während andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten als "Intoleranzen" bezeichnet werden. Der Grund für diese sprachliche Differenzierung liegt in dem Wunsch einer eindeutigen Abgrenzung zur hereditären Fructoseintoleranz, einer angeborenen, wesentlich seltener auftretenden Stoffwechselerkrankung.

Fructose ist schon seit jeher elementarer Bestandteil der Ernährung. Sis ist eine wichtige Zuckerkomponente der meisten Obst- und Gemüsearten.

Honig hat etwa einen Fructosegehalt von 39% und ist somit die reichhaltigste natürliche Fructosequelle.

Ebenfalls besitzen auch Konfitüren und verschiedene Trockenobstsorten einen sehr hohen Gehalt an Fructose.

Der Konsum hat in den letzten Jahrzehnten enorm zugenommen, bei gleichzeitig sinkendem Saccharoseverbrauch. Die Verwendung von Fructose in Lebensmitteln ist für die Industrie vorteilhaft. Für den Konsumenten jedoch ernährungsphysiologisch nachteilig und mit verschiedenen Stoffwechselstörungen assoziiert.

Leidest du unter:

Schwitzen, Zittern, Schwindel, Blässe, Übelkeit, Erbrechen?

Dann stehe ich dir gern mit Tipps, Tabellen, Rezepte und vielem mehr beiseite.

Sonstige Kohlenhydrat- Malassimilationen

Histaminintoleranz

Histaminunverträglichkeit - Intoleranz

Histamin ist ein sehr wichtiger, körpereigener Stoff, welcher zahlreiche Funktionen steuert und normalerweise sehr schnell abgebaut wird.

Bei einer Histaminunverträglichkeit kann es sich um eine Abbaustörung des Enzym Diaminooxidase (DAO) handeln. Meist ist die Unverträglichkeit im Laufe des Lebens entstanden.

Histamin entsteht durch Bakterien vor allem im Zuge von Reifungsprozessen (Fermentierung).

Ein erhöhter Histaminspiegel führt zu verschiedenen Symptomen, die ähnlich ausfallen können wie bei einer Allergie, einer Lebensmittelvergiftung oder einer Erkältung. Dazu gehören: 

Juckreiz
Fließschnupfen
Bauchschmerzen- oder -krämpfe
Durchfall und Blähungen
Übelkeit
Kopfschmerzen
Migräne
Schwindel
Hautausschlag
Rötung im Gesicht- oder Brustbereich
Tränende Augen
Atemnot
Menstruationsbeschwerden
Schlafstörungen

 

Diagnose:
Die zuverlässigste Methode erfolgt durch den Ausschluss von Nahrungsmitteln, die zu einer Histamin- Intoleranz führen können. Aktivität und Menge des Enzyms DAO sind zwar messbar, jedoch nicht alle Fälle diagnostizierter.

Gern stelle ich dir Listen zur Verfügung für erlaubte Zutaten - eine sogenannte Positivliste und eine erweiterte Liste mit den entsprechenden Liberatoren.

Zöliakie

Die Glutenunverträglichkeit mit dem spezifischem Klebereiweiß ist eine Verdauungsstörung, welche alle Altersgruppen betreffen.

Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Hafer, Grünkern, Triticale, Emmer, Kamut und Einkorn werden als Gluten bezeichnet. Auch als typisches Backgetreide bekannt. 

Es findet sich häufig versteckt in Lebensmitteln, die der Verbraucher ursprünglich nicht mit Gluten in Verbindung bringt.

Für Patienten mit Zölliakie ist es somit unerlässlich, beim Lebensmitteleinkauf das Zutatenverzeichnis aufmerksam zu studieren.

Jedoch nicht nur bei der Lebensmittelauswahl sollten sich Zölliakiebetroffene auf den Glutengehalt achten. Auch eine Vielzahl von Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln enthalten glutenhaltige Hilfsstoffe wie Stärke. 

 

 

 

 

 

 

Qualifikationen:

  • Gesundheitspädagogin
  • Athletik Trainerin
  • Ganzheitliche Ernährungsberaterin
  • Sport- und Ayurveda Massagen
  • Heilpraktikerin in Ausbildung
  • Osteopathie in Ausbildung

Kontakt:

Gesundheitspraxis Nadine Glowienka
Detmolder Straße 192
33100 Paderborn